Flechten

Flechten 

Willkommen auf unseren Portal für Flechten und Flechtarbeiten. Stöbern Sie durch diverse Anleitungen und Tipps für Flechtmuster und Flechttechniken, oder finden Sie passendes Zubehör, ob für schöne Zöpfe, Handarbeitsspaß für Kinder oder Korbflechten, als Hobby oder für ihr Gewerbe.

Anleitungen und Vorlagen zum Flechten

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Viel Spaß!

Die Kunst des Flechtens gehört wohl zu den ältesten Handwerkskünsten überhaupt. Dabei stützt sich diese Vermutung im Wesentlichen auf zwei Aspekte. Der eine Gesichtspunkt ist, dass es zum Flechten außer den Händen im Grunde keiner weiterer Werkzeuge bedarf.

Zum anderen war es auch in früher schon notwendig, gesammelte Nahrungsmittel wie beispielsweise Nüsse oder Früchte zu transportieren und hierzu eigneten sich neben ausgehöhlten großen Gewächsen wie Kürbissen eben auch geflochtene Taschen und Körbe aus Binsen oder Bast.

So gehören Bastreste von Linden oder Eichen zu den häufigsten Faserresten unter den jungsteinzeitlichen Funden und heute weiß man, dass die langen Fasern dieser Baumarten als Werkstoffe dienten, um Körbe, Matten oder Schnüre herzustellen.

Zu den bekanntesten und beeindruckendsten Beispielen gehören in diesem Zusammenhang sicher der Umhang und das Schuhwerk des Mannes vom Hauslabjoch, der seinerseits als Ötzi berühmt wurde.

Flechtmuster und Flechtwaren

Weiterführende Flechtanleitungen, Tipps und Vorlagen:

Kapitel 2:

Kapitel 3:

>>Werkzeugliste und Materialliste
zum Flechten von Möbeln und Körben<<

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Anleitung Flechten

Flachgeflecht und Rundgeflecht

Das Flechten an sich ist im Grunde nichts anderes als das gleichmäßige Ineinanderschlingen von mehreren Strängen aus biegsamen Material, im Gegensatz zum Weben werden die einzelnen Stränge, Strähnen oder Fäden dabei allerdings nicht rechtwinklig zugeführt. Geflochtenes findet sich in den unterschiedlichsten Bereichen des täglichen Lebens wieder.

Als Beispiele wären hier das Flechten der Haare zu unterschiedlichsten Zöpfen, das Miteinanderverschlingen von Teigsträngen zu Hefezöpfen oder Brezeln oder auch das maschinelle Flechten von mehreren Fäden zu Schnüren oder Litzen zu nennen.

Bei Letztem erfolgt die Unterscheidung meist anhand der Anzahl der verflochtenen Fäden und so spricht man bei einer geraden Anzahl von Fäden von einer Schnur oder einem Rundgeflecht und bei einer ungeraden Anzahl von einem Flachgeflecht oder einer Litze.

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Flechtwerke

Daneben sind auch beispielsweise Plattings oder Scoubidous Flechtwerke, wenn auch in dreidimensionaler Optik und mit variabler Querschnittskontur. Geflochtenes im großen Stil findet sich in vielen traditionellen Volkstänzen. Hier halten die Tänzer jeweils ein Band und das Flechtwerk entsteht durch das Tanzen um beispielsweise Stangen oder Bäume. Eine weitere große Gruppe der Flechtarbeiten stellen das Korbflechten und das Flechten von anderen Gegenständen des Alltags aus Materialen wie Bast, Weiden, Reisig, Rattan oder Binsen dar.

Das Korbflechten umfasst alle geflochtenen Gegenstände wie Körbe, Taschen und andere Behälter, das rechteckige Verflechten beinhaltet beispielsweise Matten, Weidenzäune oder auch die Sitzflächen von Stühlen. Unabhängig vom verwendeten Material und dem eigentlichen Endprodukt basiert das Flechten grundsätzlich immer auf einer ähnlichen Anleitung.

Benötigt werden mindestens zwei Stränge, die jeweils im Wechsel übereinander gelegt und auf diese Weise miteinander verschlungen werden. Unterschiedliche Varianten und Muster ergeben sich in erster Linie aus der Anzahl der verwendeten Stränge.

Mehr Anleitungen, Tipps, Vorlagen und Ratgeber:

Flechtfrisuren:

Schnur aus Weide herstellen:

Thema: Flechten

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Anleitung – Aus T-Shirt ein Haarband flechten

Material zum Flechten

Einer der großen Vorteile beim Flechten ist, dass es nicht unbedingt an bestimmte Materialien gebunden ist. Das bedeutet, man kann beispielweise Haare, Fäden, Garne oder Wolle flechten, Material kann aber genauso Bast, Weide, Rattan, Papier oder auch Teig sein. Die wichtigste Eigenschaft, die ein für das Flechten verwendetes Material haben muss, ist allerdings, dass es biegsam ist, beim Verflechten also nicht reißt oder bricht.

Bastuntersetzer flechten:

Natürliche Materialien wie beispielsweise Korbweide oder Peddigrohr werden daher vor dem Verflechten gewässert, denn durch die Feuchtigkeit wird das Material weich und biegsam und kann entsprechend leicht verarbeitet werden. Ein weiterer großer Vorteil beim Flechten ist, dass jedes Flechtmuster auf einer recht einfachen Anleitung basiert, die in aller Regel auf eine beliebige Anzahl an Strängen erweitert und angepasst werden kann.

Peddigrohr Korbflechten:

Flechtarbeiten aus einer ungeraden Anzahl

Für Flechtarbeiten, die aus einer ungeraden Anzahl an Strängen gearbeitet werden, gilt der einfache Zopf aus drei Strängen als Basis. Beim Verflechten werden die Stränge nebeneinander gelegt und die beiden äußeren Stränge immer abwechselnd über den benachbarten Strang in die Mitte gelegt.

Wird diese Anleitung nun auf ein Flechtmuster übertragen, das aus fünf Strängen geflochten wird, werden die beiden äußeren Stränge immer im Wechsel erst über den nächsten und danach unter dem übernächsten Strang in die Mitte geflochten.

Flechtarbeiten aus einer geraden Anzahl

Bei Flechtarbeiten, die aus einer geraden Anzahl an Strängen bestehen, dient der Vierzopf als Basis. Hierbei wird nach dem Schema geflochten, dass zunächst der linke Außenstrang nach rechts über den zweiten und unter den dritten Strang geführt wird, im nächsten Schritt wandert dann der rechte äußere Strang unter dem zweiten und über dem dritten Strang nach links.

Bei gewobenen Flechtarbeiten spielt die Anzahl der umflochtenen Stränge prinzipiell keine Rolle, denn der Flechtstrang wird immer von einer Seite aus abwechselnd über und unter die neben ihm liegenden Stränge geführt. Diese Flechttechnik findet beispielsweise beim Herstellen von Körben und anderen Behältern aus Weide oder Papier Anwendung.

Haarwickel flechten:

Da diese Flechtarbeiten in Runden gearbeitet werden, ist es jedoch sinnvoll, eine ungerade Anzahl an umflochtenen Strängen zu wählen, da der Flechtstrang auf diese Weise ohne Unterbrechung nach jeder Runde weitergeführt werden kann und automatisch ein versetztes Flechtmuster entsteht.

In welche Richtung dabei gearbeitet wird, kann selbst gewählt werden, wichtig ist jedoch, die einmal gewählte Richtung beizubehalten, die gesamte Arbeit also entweder im oder gegen den Uhrzeigersinn zu flechten.

Anleitung – Teppich aus Stoffresten flechten
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