Alte Körbe aufhübschen – 2 Ideen

Alte Körbe aufhübschen – 2 Ideen

Was tun mit alten Körben? Hier sind 2 Ideen!

Ob als Aufbewahrungsbox, als Geschenkverpackung, als Brotkorb auf dem Tisch, als Lagermöglichkeit für Kaminholz oder einfach nur als Deko: Im Haushalt sammeln sich oft allerlei Weidenkörbe an. Doch manchmal stehen die Körbe nur im Weg rum, während andere Körbe im Laufe der Zeit unansehnlich werden. Zum Wegschmeißen sind die Körbe oft aber auch viel zu schade.

Also muss eine andere Lösung her. Wir stellen zwei Ideen vor, wie sich alte Körbe aufhübschen und mit wenigen Handgriffen in praktische und dekorative Schmuckstücke verwandeln lassen.

 

  1. Idee: Körbe mit Häkelborte und Quasten verzieren

Ein schlichter Korb, der an sich zwar ganz schön ist, aber ziemlich langweilig aussieht, lässt sich mit einem Stück Häkelborte und ein paar selbstgemachten Quasten in ein dekoratives Schmuckstück im Landhausstil verwandeln. Auch ein Korb, bei dem der obere Rand nicht mehr ganz intakt ist, kann auf diese Weise in neuem Glanz erstrahlen.

 

Die benötigten Materialien

  • Häkelborte
  • Garn, passend zur Borte
  • Heißklebepistole und Heißkleber
  • Pappe, Schere und Nadel
  • Holzperlen nach Wunsch

So wird’s gemacht

Als erstes wird die Häkelborte einmal probeweise um den Korb herumgelegt, um die benötigte Länge zu ermitteln. Gleichzeitig kann ermittelt werden, wie viele Quasten angefertigt werden müssen. Häkelborten haben oft einen Rand mit einem Wellen- oder Spitzenmuster. Die Quasten können dann an jeder Welle oder Spitze oder zwischen den Musterbögen befestigt werden. Möglich ist aber auch, die Quasten nur an jedem zweiten oder dritten Musterbogen anzubringen, damit die Borte nicht zu überladen wirkt.

Steht fest, wie viele Quasten es werden sollen, kann die Produktion beginnen. Dafür wird ein Stück Pappkarton in der gewünschten Länge der Quasten zugeschnitten. Sollen die Quasten beispielsweise 5 cm lang werden, muss das Pappkartonstück also ebenfalls 5 cm breit sein. Dann wird das Garn genommen und etwa zwanzig Mal um den Pappkarton gewickelt. Wichtig dabei ist, dass sich der Anfang und das Ende des Garns auf der gleichen Kartonseite befinden.

Nun wird ein weiteres Stück Garn abgeschnitten und auf die Nadel aufgefädelt. Anschließend wird die Nadel auf der gegenüberliegenden Seite des Pappkartons unter dem Garn durchgefädelt. Dann wird die Nadel entfernt und das Garn mit einem festen Doppelknoten zusammengebunden. Dadurch sind die einzelnen Schlaufen sicher fixiert und können vorsichtig vom Pappkarton abgenommen werden. Mit der Schere werden die Garnschlaufen anschließend unten aufgeschnitten.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit ist, ein Ende des Garns mit etwas Abstand zum Knoten um die Fäden herumzuwickeln. Die zweite Möglichkeit ist, eine Holzperle als Abschluss aufzufädeln. Damit ist die erste Quaste fertig und kann an der Häkelborte befestigt werden. Nach dem gleichen Prinzip werden auch die übrigen Quasten hergestellt und an der Borte angebracht.

Zum Schluss muss die Häkelborte nur noch mit Heißkleber am Korb festgeklebt werden. Und schon erstrahlt der alte Korb im neuen Look.

 

  1. Idee: Regal mit alten Körben

Drei, vier alte Körbe werden zusammen mit ein paar Kantholzleisten zu einem chicen Leiterregal. Das Regal eignet sich gut für die Küche, macht sich aber auch im Flur, im Badezimmer und in vielen anderen Räumen prima.

 

Die benötigten Materialien

  • Kanthölzer
  • Holzschrauben und Unterlegscheiben
  • Bleistift, Säge und Akkuschrauber
  • Acryl- oder Dispersionsfarbe und Pinsel nach Wunsch
  • Gummi- oder Filzstopper für Möbelfüße

So wird’s gemacht

Das eigentliche Regal besteht aus einer simplen Leiter. Die senkrechten Hölzer der Leiter bilden das Grundgerüst und dienen gleichzeitig als Füße. Auf die waagerechten Leitersprossen werden später die Körbe montiert. Zuerst werden nun die Positionen der senkrechten Hölzer und der waagerechten Sprossen ermittelt. Dazu werden die Körbe in der gewünschten Reihenfolge auf dem Boden ausgelegt. Dann werden zwei Kanthölzer rechts und links von den Körben positioniert und entweder gerade ausgerichtet oder so, dass die Hölzer nach oben hin enger zusammenlaufen.

Nun wird ein weiteres Kantholz genommen und waagerecht am Boden eines Korbes ausgerichtet. Mit dem Bleistift kann dann zum einen markiert werden, wo das Kantholz abgesägt werden muss, um es auf die richtige Länge zu bringen. Zum anderen kann auf den senkrechten Kanthölzern eine Markierung für die Position der Sprosse gesetzt werden. Auf diese Weise werden alle Sprossen gekennzeichnet und zugesägt.

Anschließend werden die Hölzer mit Holzschrauben miteinander verbunden. Eine Schraube pro Seite reicht dabei aus. Allerdings sollten die Löcher vorgebohrt werden, damit das Holz nicht ausreißt. Ratsam ist außerdem, die Schrauben jetzt noch nicht fest anzuziehen, sondern die Hölzer zunächst nur locker zu fixieren. Wenn das Leiterregal später fertig ist, können die Sprossen vor dem endgültigen Festziehen der Schrauben bei Bedarf noch einmal ausgerichtet werden.

Wer möchte, kann die Leiter und die Körbe jetzt farbig gestalten. Acrylfarben eignen sich dafür sehr gut, aber auch Reste von Wandfarbe können verarbeitet werden. Nach dem Trocknen werden die Körbe auf die Leiter montiert. Dazu wird der jeweilige Korb mittig auf seiner Sprosse ausgerichtet und mithilfe einer Holzschraube daran befestigt. Damit das zerbrechliche Korbmaterial keinen Schaden nimmt, sollte der Schraubenkopf im Korb mit einer Unterlegscheibe unterlegt werden. Außerdem ist wichtig, dass die Schraube behutsam angezogen wird. Bei kleinen Körben reicht eine Schraube aus, größere Körbe sollten mit zwei oder drei Schrauben befestigt werden.

Zum Schluss werden an den beiden Füßen der Leiter Möbelstopper befestigt. Sie stellen sicher, dass das Regal weder wegrutschen noch umfallen kann. Dann kann das Regal auch schon an der gewünschten Stelle aufgestellt, an die Wand angelehnt und befüllt werden. Fertig!

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