Blumenkübel flechten

Blumenkübel flechten 

 

Für das Blumenkübel Flechten eignen sich prinzipiell unterschiedliche Materialien, wobei die Materialwahl in erster Linie davon abhängt, wo der Pflanzenkübel stehen soll. Für einen Blumenkübel, der seinen Platz im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon findet, eignet sich Korbweide sehr gut, da diese leicht zu verarbeiten ist, sich als natürliches Produkt harmonisch in die Bepflanzung einfügt und auch recht kostengünstig angeboten wird.  

 

Als Alternative hierzu eignen sich auch dünne Ruten von Haselnusssträuchern. Um einen Blumenkübel zu flechten, wird eigentlich nur das Flechtmaterial benötigt. Wichtig bei der Verarbeitung von Weide oder anderen natürlichen Flechtmaterialien aus Holz ist, dass diese immer feucht sind, denn ansonsten lassen sich die Stränge nicht biegen, sondern würden brechen. Daher sollte das Flechtmaterial vor der Verarbeitung in Wasser eingeweicht und damit es während des Flechtens feucht bleibt, regelmäßig mit der Sprühflasche oder einem Schwamm befeuchtet werden.

 

Anleitung zum Flechten eines Blumenkübels

 

Die Anleitung für das Flechten eines Blumenkübels beginnt damit, dass acht gleichlange Stränge des Flechtmaterials abgeschnitten werden. Die Länge der Stränge entspricht dabei dem Durchmesser des Bodens zuzüglich der Höhe des Kübel plus sieben Zentimeter. Die acht Stränge werden in zwei Gruppen aus je vier Strängen wie ein Kreuz übereinander gelegt, wobei sich die Stränge genau in der Mitte kreuzen und möglichst rechtwinklig liegen sollten.

Zum Flechten wird ein langer Strang mittig in die Kreuzung geschoben und jeweils ein Mal über und ein Mal unter die Stränge geführt. Nach zwei bis drei Runden ist das Flechtwerk recht stabil, so dass die Stränge in der nächsten Runde aufgeteilt werden können. Dazu wird der Flechtstrang jeweils zwischen den vier Strängen hindurchgeführt und wieder abwechselnd über und unter die Stränge geflochten.

Am Ende dieser Runde besteht der Boden nun also aus acht Strängen, die weitere drei bis vier Rund lang umflochten werden. Danach wird ein zusätzlicher Strang in das Geflecht geschoben und die Stränge ein weiteres Mal geteilt. Dadurch sind jetzt 17 Stränge vorhanden, die solange umflochten werden, bis der Boden den gewünschten Durchmesser erreicht hat. Dann werden die Stränge nach oben gebogen und am oberen Ende mit etwas Schur oder Draht fixiert.

Jetzt werden die Seiten des Kübels gearbeitet, in der gleichen Flechttechnik wie der Boden. Endet ein Flechtstrang, wird der neue Strang an der gleichen Stelle angesetzt, allerdings sieht es schöner aus, wenn die Enden nach innen zeigen. Hat der Kübel die gewünschte Höhe erreicht, werden die überstehenden Stränge abschließend nochmals gut befeuchtet, zu einer Seite hin gebogen und in das Geflecht neben dem benachbarten Strang geschoben.

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