Geflochtenes Körbchen aus Salzteig

Anleitung für ein geflochtenes Körbchen aus Salzteig 

Salzteig ist ein vielseitiges Bastelmaterial, das zudem sehr kostengünstig ist. Da Salzteig recht leicht zu verarbeiten ist und es im Grunde genommen keiner weiteren Werkzeuge bedarf, können auch schon kleinere Kinder interessante Werkstücke gestalten.

Ebenso wie anderer Teig, kann auch Salzteig zu Zöpfen verflochten werden, wodurch die Arbeiten dann noch etwas edler und eleganter aussehen. 

 

 

Hier eine Anleitung für ein geflochtenes Körbchen aus Salzteig:

 

•        Zunächst muss der Salzteig hergestellt werden.

Dazu werden immer zwei Teile Mehl mit einem Teil Haushaltssalz vermischt und unter Zugabe von etwas Wasser zu einer homogenen, festen Masse geknetet. Wer möchte, kann den Salzteig mit Lebensmittelfarbe einfärben, nach dem Trocknen kann Salzteig aber auch mit Wasser- oder Acrylfarben bemalt werden.

       

Von dem fertigen Salzteig wird nun zunächst etwas abgenommen, zu einer Kugel geformt und mit dem Nudelholz zu einer gleichmäßigen runden Bodenplatte ausgerollt. Der übrige Salzteig wird in zwei Hälften geteilt.

Aus der ersten Hälfte werden vier gleichlange Stränge geformt und jeweils zwei davon zu einer Schlange verdreht. Eine dieser Schlangen wird nun entlang der Bodenplatte aufgesetzt, so dass die erste Reihe der Seitenwand entsteht. Danach wird die zweite Hälfte des Salzteiges zu drei gleichmäßigen Strängen geformt und diese dann zu einem Zopf geflochten.

Dazu werden immer abwechselnd der rechte und der linke Außenstrang in die Mitte gelegt. Damit das Körbchen stabil und gleichmäßig wird, wird eine große Kugel aus Alufolie geformt und diese dann in die Mitte des Korbes gelegt.

Alternativ können auch Schaschlikstäbe hinter die erste Reihe gesteckt werden. Nun wird die Seitenwand geformt, indem der geflochtene Salzteigzopf  reihum auf das Körbchen gelegt wird. Ist der gesamte Zopf ausgelegt, kommt als abschließende Reihe die zweite Salzteigschlange aus zwei Strängen auf den Korb.

       

Soll ein Wandkörbchen gestaltet werden, wird zunächst wieder eine Platte geformt. Auf die untere Hälfte der Platte kommt dann eine Kugel aus Alufolie, damit das Körbchen eine bauchige Form erhält.

Nun werden aus dem übrigen Salzteig kleine Zöpfe geflochten und als Gitter über die Alufolie gelegt. Mit einem Stift oder einem Zahnstocher werden dann oben in die Platte noch, je nach Größe, ein oder zwei Löcher zum Aufhängen gedrückt.

       

Jetzt muss das Werk getrocknet werden. Dazu kommt es bei 100 Grad für etwa zwei bis drei Stunden in den Backofen.

Die Alufolie wird erst nach dem vollständigen Aushärten entfernt. Wer mag, kann sein trockenes Körbchen jetzt noch farbig gestalten oder mit einer glänzenden Schicht Lack versiegeln.

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