Dekokugel aus geflochtenen Schnüren

Anleitung für eine Dekokugel aus geflochtenen Schnüren 

Kugeln finden sich eigentlich das ganze Jahr über in unterschiedlichen Bastelarbeiten. So können Kugeln beispielsweise als reine Dekoobjekte auf dem Tisch oder der Fensterbank liegen, verziert mit Bändern und Blumen oder anderen jahreszeitlichen Elementen im Fenster hängen, in Blumensträußen und Gestecken verarbeitet werden oder natürlich den Weihnachtsbaum und den Adventskranz zieren.

Besonders filigrane Dekokugeln lassen sich dabei recht einfach aus geflochtenen Schnüren basteln.

 

 

Hier die Anleitung dazu:

 

       

Für eine Dekokugel werden ein Luftballon, Wäschestärke und dickeres Garn benötigt.

       

Zunächst werden von dem Garn gleichlange Stücke abgeschnitten, die miteinander verflochten werden. Die einfachste Variante beim Flechten besteht darin, zwei Garnstränge umeinander zu legen, so dass eine Kordel entsteht.

Daneben können auch drei Stränge zu einem normalen Zopf verflochten werden. Dazu werden immer abwechselnd die beiden äußeren Stränge über den mittleren Strang hinweg in die Mitte gelegt.

Die Enden der geflochtenen Schnüre werden fest verknotet, am besten mit einem zusätzlichen Stückchen Garn. Natürlich kann das Garn auch zu Schnüren aus mehr als drei Strängen verflochten werden, also beispielsweise zu einem Zopf aus vier, fünf oder sechs Strängen.

Allerdings sollte das Garn umso dünner sein, je mehr Stränge der Zopf hat, denn ansonsten werden die Schnüre zu dick und der filigrane Charakter der Kugel geht verloren.

       

Nun wird die Wäschestärke entsprechend der Herstellerangaben mit heißem Wasser zu einer dickflüssigen Masse angerührt. Anstelle von Wäschestärke kann als Ersatz auch Kartoffelstärke verwendet werden. Dann muss die Stärke etwas auskühlen.

       

Zwischenzeitlich wird ein kleiner Luftballon aufgeblasen. Die Größe des Luftballons entspricht später der Größe der Kugel. In die abgekühlte Stärke werden nun die geflochtenen Schnüre gelegt.

       

Dann wird eine Schnur aus dem Stärkebad genommen und die überschüssige Stärke zwischen den Fingern leicht abgestreift. Insgesamt sollte die Schnur jetzt gut klebrig, aber nicht allzu schwer sein.

Dann wird die Schnur kreuz und quer um den Luftballon gewickelt. Wie viele Schnüre verarbeitet werden, bleibt dem eigenen Geschmack überlassen, allerdings sieht es später umso schöner aus, je feiner und leichter das Gebilde wirkt.

       

Die Kugel muss nun vollständig trocknen. Sobald die Schnüre trocken und hart sind, wird der Luftballon durchgestochen. Nun müssen nur noch die Luftballonreste aus der Kugel gezogen werden und schon ist die Dekokugel fertig.

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