Locken flechten

Locken flechten 

 

Geflochtene Zöpfe und Flechtfrisuren haben strenggenommen zwei Vorteile. So besteht der eine Vorteil darin, dass Haare auf diese Weise in unzähligen Varianten und auf immer ansprechende Weise gebändigt werden können, also neben praktischen Alltagsfrisuren auch sehr edle und auf das abendliche oder festliche Outfit abgestimmte Frisuren gestaltet werden können.

Der zweite Vorteil ist der, dass die Zöpfe zeitgleich auch dazu dienen können, Locken zu flechten, die nahezu automatisch dann entstehen, wenn die Zöpfe wieder geöffnet werden. Insofern ist die Anleitung für das Locken Flechten denkbar einfach, denn es reicht aus, die Haare in nassem oder feuchtem Zustand zu flechten und abzuwarten, bis die Haare getrocknet sind.

In welcher Form die Locken entstehen, hängt davon ab, auf welche Weise und in welcher Dicke der Zopf geflochten wurde.

 

Als Faustregel gilt dabei, dass die Locken umso kleiner werden, je dünner der Zopf war, während sehr dicke Zopfe zu großen, wellenförmigen Locken führen. Vor dem Flechten von Locken ist wichtig, die Haare sorgfältig zu kämmen, damit sie nach dem Öffnen mit den Fingern nur noch etwas aufgelockert und in Form gezupft werden müssen.

Zudem ist es wichtig, insbesondere lange Haare vorsichtig zu kämmen, da nasse Haare empfindlicher sind und es schneller zu Haarbruch kommen kann. Um S-förmige Locken zu erhalten, werden die Haare in einen oder mehreren zweisträhnigen Zöpfen, sogenannten Twists geflochten.

 

Der Verlauf und andere Möglichkeiten 

 

Hierzu werden die Haare in zwei Stränge geteilt und diese Stränge umeinander gewickelt, so dass die Zöpfe wie kordelartige Spiralen aussehen. Daneben entstehen Locken, wenn die Haare in einfachen Zöpfen aus drei Strähnen geflochten werden.

Um nur die Haarlängen zu Locken zu flechten, werden die Haare im Nacken zusammengefasst und in drei gleichmäßige Strähnen geteilt. Anschließend werden sie ganz normal geflochten, was bedeutet, dass immer im Wechsel die rechte äußere Strähne und die linke äußere Strähne in die Mitte gelegt werden. Je dünner die Zöpfe sind, desto kleiner werden die Locken und desto voller wird die Lockenpracht.

 

Sollen die Haare auch schon am Ansatz gelockt sein, gibt es zwei Möglichkeiten. Die einfachere Variante ist die, dass die gesamten Haare in mehrere Partien abgeteilt und von den Ansätzen bis zu den Spitzen geflochten werden, ähnlich wie bei Rastazöpfen. Die andere Möglichkeit besteht darin, einen oder mehrere Französische oder Holländische Zöpfe zu flechten.

Ein Französischer Zopf entsteht, in dem eine Partie aus drei Strähnen vom Deckhaar abgeteilt wird und im Verlauf des Flechtens immer neue Strähnen aus den Seitenpartien mit eingeflochten werden. Ein Holländischer Zopf wird im Prinzip genauso geflochten, allerdings werden hierbei die einzelnen Haarsträhnen nicht über, sondern unter die Strähnen gelegt, so dass der Zopf aussieht, als würde er auf dem Kopf aufliegen. 

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