Flechtfrisur mit gekordelten Zöpfen

Anleitung für eine Flechtfrisur mit gekordelten Zöpfen 

Es gibt unzählige Möglichkeiten für Flechtfrisuren, die sich vor allem darin unterscheiden, wie viele Zöpfe geflochten werden, an welchen Stellen die Zöpfe ansetzen, wie die Zöpfe verlaufen und aus wie vielen Strähnen die Zöpfe geflochten werden.

Die Basis für die meisten Zöpfe bildet ein Zopf aus drei Strähnen, daneben gibt es jedoch auch Zöpfe, die nur aus zwei Strähnen bestehen und Zöpfe, bei denen mehr als drei Strähnen miteinander verflochten werden.  

 

Das Grundmuster beim Flechten bleibt jedoch immer gleich, so dass es auf die entsprechende Anzahl an Strähnen übertragen werden kann, wenn die grundlegenden Schritte beim Flechten bekannt sind. Nun gibt es Flechtfrisuren, die sehr aufwändig und anspruchsvoll wirken.

Meist werden bei diesen Flechtfrisuren jedoch lediglich mehrere Zopf- und Flechtvarianten miteinander kombiniert, so dass die Frisuren häufig leichter nachgearbeitet werden können als dies zunächst aussieht. Ein Beispiel für eine solch anspruchvoll wirkende Flechtfrisur ist eine Frisur, bei der mehrere Zöpfe zu Kordeln geformt und anschließend auf dem Hinterkopf festgesteckt werden.

Diese Frisur ist wirklich recht einfach nachzuarbeiten, sieht jedoch umso eindrucksvoller und edler aus.

 

 

Hier also die Anleitung für eine Flechtfrisur mit gekordelten Zöpfen:

 

       

Am besten gelingt die Frisur mit gleichlangen, etwa schulterlangen Haaren. Zunächst wird der Hinterkopf in fünf gleichmäßige, waggerechte Partien aufgeteilt. Damit das Flechten leichter fällt, sollten die einzelnen Partien mit einem Haargummi oder einer Spange weggesteckt werden.

 

       

Nun wird die oberste Partie verflochten. Dazu werden die Haare zunächst in zwei gleichmäßige Strähnen aufgeteilt. Nun werden diese beiden Strähnen wiederum in jeweils drei gleichmäßige Strähnen aufgeteilt und zu zwei einfachen Zöpfen verflochten. Dabei sollten sich die Zöpfe möglichst mittig befinden und eng nebeneinander liegen.

Die Enden der Zöpfe werden dann mit kleinen Haargummis abgebunden.

Nun werden die beiden Zöpfe miteinander verkordelt. Dazu werden die beiden Zöpfe an den Enden gehalten und so lange umeinander gedreht, bis sich eine Kordel bildet, die sich schneckenförmig auf den Hinterkopf legt. Diese Schnecke wird dann mit Haarnadeln unsichtbar festgesteckt.

 

       

Die vier übrigen Partien werden ebenso gearbeitet. Es werden aus jeder Partie also immer zwei Zöpfe geflochten, die Zöpfe zu Kordeln aufgedreht und die entstehenden Schnecken am Hinterkopf fixiert.

Wichtig dabei ist allerdings, dass die Schnecken gerade und gleichmäßig untereinander liegen und die Abstände möglichst klein sind.

 

       

Wer möchte, kann nun noch dekorative Spangen, Bänder oder Blüten in die Frisur integrieren. Damit die Frisur möglichst lange hält, ist es sinnvoll, die Haare vorher mindestens einen Tag lang nicht zu waschen, da die Haare ansonsten zu weich sind. Zudem kann die Frisur noch zusätzlich mit Haarspray fixiert werden.

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