Anleitung mittelalterliche Flechtfrisur

Anleitung für eine sehr edle, mittelalterlich anmutende Flechtfrisur 

Flechtfrisuren sind in vielen unterschiedlichen Varianten möglich, von witzig, modern und schlicht bis hin zu sehr prunkvoll und aufwändig.

Generell gilt der Tipp, dass die Haare vor dem Flechten mindestens einen Tag, besser aber zwei Tage lang nicht gewaschen werden sollten, denn ansonsten sind sie zu weich und die Frisur hält nicht. In vielen Fällen wirken Flechtfrisuren sehr kompliziert.  

 

Dabei ist es mit ein wenig Geduld und Geschick möglich, auch sehr komplex wirkende Flechtfrisuren selbst nachzuarbeiten, wenn die grundlegenden Flechttechniken bekannt sind. Ein solches Beispiel ist die nachfolgend beschriebene Flechtfrisur, die sehr edel und mittelalterlich anmutet.

 

 

Hier die Anleitung dazu:

 

       

Das Geheimnis dieser Frisur liegt in den Akzenten, die durch kleine, dünne Zöpfe entstehen, die auf dem eigentlichen Zopf arrangiert werden. Am besten gelingt die Frisur, wenn die Haare etwa schulterlang sind.

       

Die Basis für die Frisur bildet ein holländischer Zopf, der später zu einer Art French Tuck gesteckt wird. Zunächst werden am Oberkopf drei gleichmäßige Haarstränge abgeteilt.

Diese Haarstränge werden nun ein Mal miteinander verflochten, indem die rechte Strähne unter die mittlere Strähne und danach die linke Strähne unter die mittlere Strähne gelegt wird.

Nun wird eine weitere dünne Strähne auf der rechten Kopfseite abgeteilt, zu der jetzigen rechten Außensträhne gelegt und erneut unter die mittlere Strähne gelegt.

Auf der linken Kopfseite wird genauso verfahren. Im Grunde genommen wird der Holländische Zopf damit genauso geflochten wie ein Französischer Zopf, nur dass die Strähnen jeweils untereinander gelegt werden.

       

Für die späteren dünnen Zöpfe werden eine Hand breit über den Ohren, in Höhe der Ohren und eine Hand breit unter den Ohren jeweils rechts und links vom Holländischen Zopf dünne Haarsträhnen abgeteilt.

Diese Strähnen werden nicht in den Zopf eingeflochten, sondern bleiben zunächst außen vor. Damit das Flechten leichter fällt, können sie mit Haarnadeln weggesteckt werden.

       

Der holländische Zopf wird bis zum Ende der Haare geflochten und mit einem Haargummi fixiert. Dann wird das Ende des Zopfes nach innen gefaltet und unsichtbar am Haaransatz festgesteckt.

Bei sehr langen Haaren kann das Zopfende alternativ auch zu einem Dutt gelegt werden.

       

Die vorher abgeteilten Haarpartien werden jetzt zu normalen, dünnen Zöpfen verflochten. Danach werden die Zöpfchen jeweils über Kreuz über den Holländisches Zopf gelegt und mit kleinen Haarnadeln unsichtbar festgesteckt, so dass sie den Zopf wie ein Gitter umschließen.

Wer möchte, kann nun noch dekorative Blüten oder kleine Perlen einarbeiten.

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